II

Mein nächster Wagen war ein Suzuki SuperCarry BJ 82. Wieder in Ferrari-Rot. Und der sah so aus.

 

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Supercarry
Ein Gugelhupf auf Rädern. Mit einer Seitenwindempfindlichkeit eines Grossegels der AmericasCup Klasse. Diese Wägen fielen einfach aus dem Stand um, wenn man sie von der Seite nur etwas intensiver anschnupfte.
Das ist auch meinen Wagen passiert, bevor! ich ihn erstand. Deshalb konnte ich ihn mir auch leisten. Leute, ich war Student. Alles über 200 Euro war Luxus.

 

Er war ausgebeult und notdürftig mit Grundierung überstrichen, und er fuhr. Das genügte. Die Tür ging erst auf, wenn man dagegen trat. Das hieß Schlüssel umdrehen, zurücktreten, hintreten und einsteigen. Kam gut, vor allem wenn ein Polizist in der Nähe stand. Manchmal, wenn gar nichts mehr ging, gings auch über die Heckklappe. Kam noch besser beim Herrn Wachmann.

 

Ja, ich weiß was jetzt viele denken. Ist der Mann denn zu retten? Und das soll ein Schrauber sein? Wo bleiben die coolen Karren . . . Der Super Carry war eine coole Karre. Wirklich. Extrem Cool. Ok…vielleicht nicht von aussen.
Hmmm… eigentlich auch nicht von innen, wollte man ehrlich sein. Das Auto war eindeutig von Japanern für Japaner gebaut. Will heißen, man hatte die Knie bei den Ohren, wenn man als durchschnittlich großer Mitteleuropäer endlich bequem auf den Stoffdrahtsitzen platz genommen hatte. Sitze zurückstellen? Wuhahah :). 1. Wohin? und 2. womit? Die Sitze waren natürlich fix verschweißt.
Alleine das Konzept in den Wagen einen Beifahrersitz zu planen, war mutig. Weil, wenn man als Fahrer nur ein paar Gramm zuviel hatte, also z.B. nach Weihnachten, musste der Mitfahrer schon die Türe offen lassen.
Sicherheit war in dem Auto ein eigenes Thema. Ehrlich gesagt, es war eher kein Thema. Wahrscheinlich fiel das Ganze unter das Thema „Reduced to the Max“. Airbags? Nope. Knautschzone? Ich würde mal schätzen ca. 0.5 mm. Ziemlich genau die Blechstärke vorne. 0,5 mm und dann war nichts mehr zwischen dir und dem 600er Mercedes S-Klasse. Gut, es gab Sicherheitsgurte. Aber die waren wahrscheinlich dazu gedacht, die bei einem Auffahrunfall schwer Verletzten in fixer Position festzuzurren, damit sie in Ruhe rausgeschnitten werden konnten. Ich glaub mich zu erinnern, dass bei einem späteren Crashtest der Wagen so unterirdisch schlecht abgeschnitten hatte, dass er wenig später vom Markt genommen werden musste. Man amputierte sich bei einem Parkschaden im Schritttempo mit einem Waschbetontrog bereits beide Beine, oder so ähnlich.

Aber wer braucht schon Sicherheit. Das Leben ist kurz
. Der Wagen hatte innere Werte. Genaugenommen 2000 Liter davon. Platz nämlich. Tonnenweise Stauraum. Unendliche Weiten. Damit stach ich jeden 7er BMW locker aus. Wenn dem Pappi bei seiner Nobelkutsche bereits das Weiß aus den Augen trat, weil er beim Familienurlaub nicht mehr wusste, wohin mit der Gummiente, hätte mein Suszuki locker noch ein ganzes Schlauchboot geschluckt. Egal was ich transportieren wollte, Verstärker, alte Möbel die ich auf einem Flohmarkt aufgetrieben hatte, eine ganze Kuh, lebend, wenn ich denn gewollt hätte (und eine Kuh gefunden). Alkoholversorgung für die diversen Studentenfeste war plötzlich überhaupt kein Problem mehr. Ich war Glücklich. Die Studenten besoffen.

Als Personentransporter durfte er sich mehr als einmal tapfer bewähren
. Und war dafür geradezu berüchtigt. Der Rekord war, wenn ich mich recht erinnere 10 Leute, die der freundliche Herr Polizist zählte, als sie sich bei einer Verkehrskontrolle einer kalten Winternacht, aus dem Auto schälten. Ohne Fahrer. Aber mann, es war Winter, und im Winter ist kalt. Sollten die Leute zu Fuss nach Hause gehen? Welcher Student geht zu fuss. Zumal wenn er total besoffen . . . Das sah dann auch der Polizist ein, (dem, als er die Schiebetür öffnete, gleich mal drei betrunkene Studis vor die Füsse purzelten) und wir warteten dann auch artig bis die Streife um die nächste Kurve bog, und schlichteten erst dann alle wieder brav hinein. Ein bisschen Quetschen, die Schiebetüren zu, das Stöhnen ignorieren. Ging alles.


Supercarry

Das Teil wird immer noch produziert. Jetzt von Chevrolet und nur noch für Südamerika. Sie haben wahrscheinlich keine Crashtests dort.


Nun seine größte Stärke war auch seine brutalste Schwäche.
Es verging bald kein Wochenende mehr bei dem ich und mein Carry nicht verplant war. Und zwar bei einem der unzähligen Studentenumzüge der Stadt. Immer mit dem gleichen unheimlich originellen Witz. „Für Bötchen ist gesorgt.“ Wer will schon Brötchen aus einer Studentenbude, wo der Kühlschrank, zwecks Umzug bereits seit einer Woche ohne Strom. Soviel Student kannst du gar nicht sein. Soviel Hunger gar nicht haben. Wieviele Björns und Leksviks ich aus den 5. Stöcken nach unten in meinen Carry gezerrte habe… ich konnte es nicht mehr zählen.
Oder ich karrte für unsere Band Instrumente durch die Gegend. Waren wir vorher auf den Probenkeller beschränkt stand uns dank meines Carrys die Welt offen. Die Jungs planten bereits eine Tourne.

Unter der Woche war ich damit beschäftigt für die diversen Studentenfeste Alkohol herranzukutschieren. Mich holte jede Studienrichtung. Selbst die Priesteramtsstudis (und die saufen am meisten. Kein Scheiss, und nix Messwein.. mein lieber Vater!)

 

Ich war unheimlich beliebt. Das Telefon war ununterbrochen in Betrieb, und ich schon einigermaßen verzweifelt.

Eines Tages kam ich auf die geniale Idee, einen schweren Motorschaden vorzutäuschen.

Das Kultur und Studentenleben in meiner Stadt kam schlagartig zu erliegen, aber ich hatte ab sofort meine Ruhe.
Der Wagen ging, zwei Jahre später, den Weg aller Lieferwägen zu jener Zeit. 2 Polen kamen vorbei, zahlten bar, und er verschwand jenseits des Urals.

 

 

3 Reaktion zu “II”

  1. Christian schreibt:

    HERRLICH!!! Wie du schreibst, ich grins immer noch 🙂

    Viele Grüße,
    Christian

  2. Christian schreibt:

    Wirklich wahr!! Grüße an den Namensvetter! Nach Überwindung der Lachgrenze lag ich soeben fast am Boden 🙂

  3. Timo schreibt:

    Supersupersuper!
    Hab die Seite zufällig entdeckt – beim googlen nach POR15 Lack.
    Was für ein genialer Schreibstil!
    Deine Seite wird nun für – schätzungsweise – die nächsten zwei Jahre meine Lieblingspausenbeschäftigung auf der Arbeit sein!

    Bitte schreib mehr und hör nie auf!!!!

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