Spachtel schleifen.

Folgende Tips zum Thema Spachtelmasse schleifen hab ichvon Steffen Heidel erhalten. Da über die Thematik nicht sehr viel im Netz zu finden ist, hab ichs mit seiner Genehmigung veröffentlicht :

Du verwendest einen Schwingschleifer in Heimwerkerqualität.

a.) nimm hierfür gescheites Werkzeug.

b.) um die Flächen eben zu bekommen ist man von Hand mit einfachen Hilfsmitteln oft schneller als mit einer Maschine.

Sobald du bis zum Blech durchgeschliffen hast bedeutet das sofort stopp, denn ab da entstehen zwangsweise wieder Unebenheiten weil die Spachtelmasse im Vergleich zum Blech weich ist, es ergibt außerdem keinen Sinn das eh schon dünne Blech noch dünner schleifen zu wollen.

Zum Formschleifen ebener oder leicht nach außen gewölbter Flächen möglichst große und feste Schleifunterlagen / Schleifklötze verwenden, da sich weiches den Unebenheiten anpasst. Diese können leicht aus einem Stuck Holzplatte (Multiplex) selbst hergestellt / ausgesägt werden.

Zum Formschleifen immer grobes Papier Körnung 40-80 verwenden. Bei feinerem Schleifmittel musst du für ausreichend Abrieb fester aufdrücken, das Blech / die zu schleifende Fläche verformt sich und du schleifst neue Unebenheiten in die Oberfläche.

Für ebene Flächen möglichst große Schleifbewegungen, wo möglich im Kreuzverbund, ohne zu fest zu drücken ausführen. (das erfordert gutes geeignetes Schleifmittel kein billiger Baumarktkruscht, mit dem sparst du ganz sicher nix)

Auch viele Profis verzichten beim Formschleifen völlig auf maschinelle Hilfe – alles handarbeit.

Verwende für größere Unebenheiten keinen Fein- sondern Glasfaserspachtel!

Vor dem Füllern alles mit 120 – 280er nass schleiffen.


Danke noch mal für die Tips. Ich möcht noch hinzufügen, am besten bekommt man gute Spachtelmasse beim Lackierer bei dem man auch den Lack kauft. Einfach einmal nachfragen. Baumarktqualität ist wirklich absolut nicht geeignet.

Lg Oswald

4 Reaktion zu “Spachtel schleifen.”

  1. Tag41:Feinstaub » Beitrag » motorschrauber schreibt:

    […] Email und damit die Tipps findet ihr unter->Tipps -> Schleifen. Übrigens Steffen. Du hast mich wieder daran erinnert, ein altes Projekt von mir auszugraben. Mit […]

  2. laurel1 schreibt:

    Grüße,
    passt wie die Faust aufś Auge, wobei teilweise (!) die Spachtelmassen aus dem Autozubehör nicht schlecht sein müssen.

    Einzig, was ich vermisse, ist der Hinweis auf das Kontrollschwarz (muß nicht zwingend Schwarz sein). Erleichtert die Arbeit ab einem gewissen Punkt ungemein.

    Also spachteln und schleifen, bis ihr denkt, jetzt ist es fast(!) gut.

    Dann das Kontrollschwarz aufsprühen. Nennt sich halt so, jeder dunkle Farbton eignet sich dafür (schwarz, dunkelbraun, blau, dunkles rot etc.).

    Diese Farbe (kann ein Rest oder der billigste Dreck sein) wird nicht deckend (!) aufgesprüht. Also einfach mal lustlos ein- bis zweimal „einnebeln“. Farbe trocknen lassen und dann weiterschleifen.

    Wenn ihr jetzt mit einem passenden „Schleifklotz“ weiter macht, werdet ihr sofort erkennen wo noch Spachtel fehlt (diese Stellen behalten die Farbe).

    Beste Grüße
    Peter

  3. Lacker schreibt:

    Spachtel nass schleifen! omg! Bloß nicht! Spachtel verhält sich da wie ein schwamm…

    Spachtel nur trocken schleifen!

  4. Jenna schreibt:

    Lacker hat recht ,keine gute Idee.Bitte trocken schleifen Staub absaugen und Malervlies auf den Boden dann hat man den Staub im Griff.

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