Tag28Heiligs Blechle

Gestern hab ich mein erstes Blech eingeschweisst.

Und es ging eigentlich ganz gut.

Das war die Stelle im ursprünglichen Zustand..

So sahs aus

Etwas Rost, das den Lack festhielt.

Und das tollste: Das Teil ist kompliziert, da hier mehrer Blechlagen übereinander liegen. Genau sind es zwei Träger, die hier zusammenlaufen. War wie bei der Kinderüberraschung, als ich mit der Flex die Teile wegsezzierte (nur das nichts zum Naschen dabei war). Darunter war Sodom und Gomora. Die Bleche waren, weil sie übereinander geschweisst waren, nur teilweise mit Lack benetzt , und trotzdem dem Wasser ausgesetzt, dass von der Ladefläche, durch ein Loch genau in die Hohlräume tropfte. Tolles Konzept. Das einzige was noch ganz war, war das Bodenblech des Unteren Trägers. Na immerhin…

Ich habe also zuerst einmal das lädierte Blech weggeflext.

Teil
 

Und dann hab ich einmal eine Weile überlegt. Denn, nur Blech drüber und gut ist, war nicht. Das Teil ist wichtig, (sieht man ihm jetzt gar nicht mehr an, nicht..) weil es das gesamte Gewicht von der Fahrkabine aufnimmt.  Da geschlampt und ich habe keine funktionierende Ape sondern eine Faltschachtel, die sich urplötzlich auf die Hälfte zusammenlegt.

Also hab ich zuerst den Innenteil vom gröbsten Rost entfernt,( mit einer Schaufel) dann mit Rostentferner (Phosphorsäure) den traurigen Rest eingestrichen. Zwei Tage gewartet, damit der wirklich wirken kann. Am besten man prüft das mit einen Schraubenzieher. Die Phosphorsäure, sollten den Rost in eine schwarze harte Oberfläche verwandeln. Aber uuch darunter soll kein Rost mehr sein. Also Kratzen. Wenn man dann aufs nackt Blech stösst ists gut. Sollte Rost auftauche muss man nochmal mit der Säure drüber. 

Den verbliebenen Teil des Trägers wurde zuerst mit einem weiteren Blech verstärkt, das ich rechtwinklig zurechtbog und über den existierenden geschweisst habe. Erst dann begann ich das erste der zwei Teile drüber zu setzen.
So ists passiert
Den unteren Teil hab ich Punktgeschweisst, wie es ursprünglich war und oben auf Stoss. Sowie mit dem Unterstützungsblech von hinten punktgeschweisst verbunden. Sieht doch schon ganz gut aus.
Vorne kommt jetzt noch das Abdeckblech drüber und dann sollte das wirklich halten. Die Spalten hab ich nach dem Schweissen mit Owatrol eingesprayt, das sich auch in die kleinsten Zwischenräume zwängt. Das sollte zumindest dort für Rostschutz sorgen. Nach einer Nacht, hab ich heute alles noch einmal mit flüssigen Alu eingesprayt. Wenn die Karosserie Sandgestrahlt ist, und lackiert, wird der Hohlraum noch einmal mit Mike Sanders versiegelt. Aber dann sollte wirklich für einige Zeit nichts mehr sein. 

 

Gruss Oswald 
 

 

Na wenn schon denn schon.  

 

6 Reaktion zu “Tag28Heiligs Blechle”

  1. Boeranha schreibt:

    Hi Oswald,

    na siehste, geht doch was voran 😉
    Schaut für meine Begriffe (aber ich bin natürlich in sowas null Masstab) gar nicht schlecht aus…

    Fingertechnisch wünsch ich Dir gute Besserung, kann im kleinen Nachfühlen, da mir meine kleine am Sonntag die Schleppleine mit ungefähr 30kmH durch die nicht behandschuhte Hand gezogen und ich hab nun nette Fleischwunden an midestens vier Fingern…

    Grüsse
    Bernhard

  2. admin schreibt:

    Autsch… … ich denk, dass tut mehr weh, wie den Schnitt, den ich da habe.

    Zuviel Energie, dein Wauz.

    Gute Besserung und Batschhand schön verbinden.

    Gruss Oswald

  3. lamar schreibt:

    …ja, das sieht ja alles super aus…wennst fertig bist, könntest ja bei meinem taunus-cabrio weiter“üben“ 😉

    gutes gelingen weiterhin…

    lg martin

  4. Christian schreibt:

    Geht doch. Außerdem ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Falls dein Finger nicht heilt würde ich ihn zwieschen den Ohren amputieren. Dann hast du Ruhe.

  5. Oswald schreibt:

    Hallo martin… ich überlegs mir, besser du überlegst es dir:)
    Nicht das ich dann das bisschen Blech, was da noch übrig ist, auch noch wegbruzzle.

  6. Oswald schreibt:

    Christian… zwischen den Ohren oder knapp darunter? 🙂
    Na, der Finger ist wieder ganz. So in etwa. Ungefähr. Also lass ich das, was zwischen den Ohren ist, ganz.
    Gruss

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