Lackieren in Polen

 

In vielen Foren geistern ja diese Anzeigen von polnischen Werkstätten herum, die geradezu unverschämt günstige Restaurierungen für unsere rostgebeutelten Schätze anbieten. Auf diese einzugehen ist zwar nicht patriotisch, hilft auch nicht dem Deutschen Arbeitsmarkt, und ärgert damit den deutschen Finanzminister, aber bei Ersparnissen von bis zu 70% geht der ganze Patriotismus flöten, und ob mich der Finanzminister mag, ist mir persönlich ziemlich egal.

 

Also hab ich mit der Idee kokettiert, da mein Gefährt ja eine ganze Weile in Berlin stand, zumindest die Karosseriearbeiten, also Spengeln, Schweißen, Lackieren, in Polen machen zu lassen. Nach einigen Kostenvoranschlägen Deutscher Qualitätsbetriebe, die bereits die 4.000 Euro Marke erreichten, blieb mir auch gar nicht viel anderes übrig. Das überstieg den Gegenwert meines Fahrzeuges um ein Vielfaches.

 

Ich wurde auch recht bald fündig. In den einschlägigen Foren tauchen immer wieder Bilder von in Polen lackierten und hergerichteten Fahrzeugen auf, die mich, ich gestehe es, zum Sabbern brachten. Jaguar E-Types, für ein Monatsgehalt totalrestauriert, ein Golf mit tadelloser Flipfloplackierung für den Gegenwert einiger Mc.Donalds-Besuche. PolenAnzeigeSprich für 400 Euro würde das schon gehen, stand da geschrieben. Ich nahm mir vor, etwas Gutes zu tun, und der polnischen Wirtschaft unter die Arme zu greifen, schrieb mir 4 Adressen heraus, die in gutem Deutsch in Foren oder auf Websites ihre Dienste anboten, und schrieb diese an.
Soweit, so gut. Keine Schwierigkeiten. Hat super funktioniert. Die Emails gingen raus. Flutschte eins A. Kein Problem. Telekom sei dank.
Leider kam keines zurück. Das war weniger gut. Da konnte auch die Telekom nichts dafür (obwohl die sonst an Allem schuld sind). Ich wartete einen Tag, zwei Tage, eine Woche, am Ende der zweiten Woche war meine Geduld zu Ende.
Da ich bei solchen Geschichten das als persönliche Herausforderung sah, hab ich kess zum Telefonhörer gegriffen, und versucht die Betriebe persönlich zu erreichen.
Das wiederum war ein Denkfehler meinerseits, weil in polnischen Betrieben spricht man nun mal … polnisch. Und ich spreche keines, weshalb die Kommunikation schnell mal einseitig wurde.
Das kann man diesen nicht vorwerfen. Ist so. Fehler meinerseits. In Polen spricht man polnisch. Hätt‘ ich in der Schule aufgepasst und polnisch gelernt.

 

Also noch einmal E-Mail geschickt. In Deutsch und Englisch.

Keine Antwort.

Jetzt war ich langsam betriebswarm. Ich hatte bereits alles geplant. Für den Transport würde der Anhänger eines Freundes herhalten, ich selbst würde das Teil wohin auch immer schippern, und danach kann ich mich in den zwei Wochen (solange soll das ganze wohl dauern) selbst um die technischen Details kümmern. In den einschlägigen Foren tauchten wieder Bilder von hervorragend restaurierten Fahrzeugen aus Polnischen Werkstätten auf. Auch der E-Typ war wieder dabei.
Ich schrieb die Leute an, die hier ihre Fahrzeuge einstellten.
Keine Antwort. Ich schrieb ins Forum.
Keine Antwort.
Als ich zu bezweifeln begann, dass diese Fahrzeuge wirklich alle aus Polen wären, und diese meine Zweifel in ein Forum einstellte, kam die Reaktion schnell.
Eine PN teilte mir mit, ich sollte aufhören polnische Betriebe zu verunglimpfen, da sonst … ja bei Letzterem blieb der Nachrichtenabsender unspezifisch.
Dann schrieb er noch, ich sollte ihm eine Mail schreiben, oder ihn anrufen, man werde sich um mein Fahrzeug kümmern.
Das stand da wirklich so, und mir wurde, eingedenk der Tatsache, dass das durchaus auch zweideutig verstanden werden könnte, schon etwas mulmig. Aber dann sah der E-Typ so verdammt gut aus. Und wenn der schon so eine Schönheit ist, was würden die wohl aus meiner APE machen.
Ich versuchte zu telefonieren. Mailbox. Das änderte sich eine Woche lang nicht.
Ich schrieb also eine Email mit ausführlicher Fahrzeugbeschreibung und Bildern.

 

Nach zwei Wochen kam mir der Verdacht, dass man in Polen grundsätzlich keine APEs renoviert. Bestätigt bekam ich das nicht, weil… keine Antwort.
Ich schrieb das ins Forum und als Antwort kam, „man könne sich nicht um alle Anfragen kümmern“.

Gut. So schnell geb ich mich nicht geschlagen. Ich war noch nicht schachmatt. In die Ecke gestellt, die Bauern abgeräumt, ja, aber noch nicht tot. Ich hatte noch mein Pferd. Besser gesagt, meinen Audi A2, mit dem ich ins nahe Polen schipperte und mir vornahm, bei grenznahen Betrieben selber mal nachzufragen: was, wie, wie lange und wie viel.

  

Polen ist ein anderes Land. Ich weiß nicht, ob ich das schon geschrieben habe. Bewusst war es mir bis zu dem Zeitpunkt, andem ich über die Grenze fuhr, nicht.
Ich bin weit herum gekommen. War in Frankreich, England, USA, sogar in Fernost, aber nirgendwo ist der Kulturschock so gravierend wie bei einem Übertritt von Deutschland nach Polen.
Wir rüttelten also die Hauptstrasse entlang zu unserem ersten Betrieb. Der Mann war freundlich, aber sprach leider kein Deutsch. Er schrieb mir irgendetwas auf, aber ich konnte es nicht lesen. Macht nichts. Wir fuhren zum zweiten Betrieb. Da war man auf den deutschsprechenden Gringo schon viel besser eingestellt. Die Sekretärin parlierte und übersetzte.
Ich sollte mein Fahrzeug einmal vorführen.
Nun war Polen nahe, aber eben mal 300 km hin und zurück mit einer APE zu fahren, alleine wegen einem Kostenvoranschlag, wäre verwegen. Und eine mehrtägige Expedition. Ich bat, ich bettelte. Ich wollte nur eine Schätzung. Keinen Kostenvoranschlag. Nur damit ich ungefähr wusste, wovon wir hier sprachen. Keine Chance. Ich sollte das Fahrzeug vorbeibringen, dann bekäme ich einen Kostenvoranschlag. Zwei Betriebe weiter lies sich ein Herr auf den Deal ein, er grübelte etwas, dann sagte er. „Kann kosten 800 Euro, kann kosten 2000 Euro. Ich weiß nicht.“
Ich bin grundsätzlich Optimist. Aber eines hat das Leben mich gelehrt. Wenn ein Handwerker einen Von-Bis-Rahmen angibt, wird der nie, und das ist ein Gesetz, das untere Limit erreichen. Vielmehr nähert er sich der oberen Grenze an und wird diese dann keck 20-30% Prozent überschreiten. Ist so. Ich rechnete also zu den genannten 2000 noch die 30% und den Transport und kam nahe an die 4000 seines deutschen Kollegen.
Gebeutelt im doppelten Sinn kurvten wir nach Hause. Meine Freundin, die tapfer neben mir saß, sagte. „Na auf jeden Fall haben wir einmal Polen kennengelernt.“

 

Zwei Wochen später fand ich wirklich jemanden, der seinen Wagen erfolgreich in Polen hat lackieren lassen. Er erzählte, das es sehr günstig war, die Arbeit auch optisch sauber ausgeführt war. Leider bei den Vorarbeiten geschlampt, da an manchen Stellen bereits wieder der Lack abgeht. Und das nach 2 Jahren, wäre seiner Meinung nach nicht soo prickelnd.

 

So: Ich will jetzt nicht schreiben, dass in Polen grundsätzlich schlecht geschraubt oder lackiert wird, und damit den dritten Deutsch-Polnischen Krieg auslösen. Zumal mir dazu einfach die Erfahrungsbeispiele fehlen. Ich weiß schlicht und einfach nicht, ob man in Polen sein Auto gut lackieren lassen kann. Vielleicht ist es für einen Polen geradezu ein Sonntags-Spatziergang weltmeisterliche Lackierarbeit zu einem Spotpreis zu bekommen. Mir war es nicht möglich.
In den grenznahen Gebieten hat man sich auf den deutschen Kunden derart eingestellt, dass die Preise fast Westniveau erreichen, ein Transport sich also nicht wirklich rechnet. Im Hinterland spricht man eben nur Polnisch, und das tut der Kommunikation einen Bärendienst. Und sonst ist eben Polen Polen.

 

Und irgendwann einmal war es mir den Stress einfach nicht mehr wert. Es stellt sich auch die Frage, was, wenn man etwas reklamieren muss. Besser den Handwerker deines Vertrauens würgen, der gleich um die Ecke ist, als schnell einmal 400 km nach Warschau und dann …. ja, was dann. Oder viel banaler. Was, wenn ich nur einmal versuche nachzufragen, ob meine Kiste schon fertig ist. Polnisch-Kurs bei der Volkshochschule?

Die Alternative?

Neben dem Selberschrauben, das Selberlackieren. 🙂 Dann weiss ich was drunter ist, wie der Rost entfernt wurde, wo wie gespachtelt wurde, wo wer was geschweisst wurde. Meine Arbeitsliste wächst.

Gruss

18 Reaktion zu “Lackieren in Polen”

  1. mathias schreibt:

    hallo habe deinen netten bericht gelesen und habe auch die gleichen gedanken habe auch eine ape die ist ok habe einen voxhall von england gekauft und möchte den herichten den ich bin zwar handwerker aber von autos sehr wenig mit geschraubt nun hat es mich mit oldis gebackt und eine gute werkstat zufinden ist eine glücksache ich bin hir in bayern nähe salzburg und werde möglich in slowakei das auto machen lassen ????? grüsse vorerst und schöne feiertage und ein gesundes neues Jahr Mathias

  2. laurel1 schreibt:

    Eher hast Du einen Sechser im Lotto, als eine vernünftige Lackierung in Polen!

    Ein Kollege von mir hat vor einiger Zeit seinen 5er BMW in Polen lackieren lassen, sah irgendwo nicht wirklich perfekt aus (aber halbwegs ansprechend). Das nach der Wäsche sich der ganze Lack verfärbt hat, das kann ich mir nicht wirklich erklären!

    Mein Chef hat seinen 500er Fiat zum lackieren nach Polen gebracht, leider wissen die davon gar nichts mehr und das Fahrzeug ist verschollen!

    Dein Projekt ist ja überschaubar, insofern würde ich es selber versuchen.

    Beste Grüße
    Peter

  3. YouPo schreibt:

    Hallo

    Ich wohne in Sachsen (Görlitz) und habe eine kleine Privatwerkstatt.

    Von mir bis nach Polen sind es ca. 10km und meine Kontakte zu Polnischen Lackierwerkstätten sind hervorragend 😉

    Ich biete euch eine Komplettlackierung für 1000 euro. Je nach größe können es auch 1200 euro max. werden incl. Wunschlack. Also Metallick oder Unilack. Dazu gibt es auch Garantie auf das ganze. Das heißt, platzt was ab oder ist im nachhinein für euch nicht okay, wird es ohne zu zucken neu gemacht!!!

    Also fast wie Plug in Play. Herkommen, alles mit mir abquatschen, aussteigen, heim fahren, nach zwei Wochen wieder kommen und mal richtig staunen 😉

    Meldet euch einfach bei mir Telefonisch unter: 01748839430

  4. Firma AUTOLAK schreibt:

    Dass Sie so schlechte Erfahrungen bei der Suche nach einer Lackiererwerkstatt in Polen gemacht haben tut mir leid.
    Danke auf jeden Fall für den Bericht, es ist schön zu sehen dass Sie zumindest nicht den Humor verloren haben.
    Ich bin Besitzer einer Lackiererwerkstatt in Polen, und arbeite viel für Kunden aus Deutschland, unter Anderem für Autohäuser.

    Ersparnisse von bis zu 70% können wir leider nicht bieten, dafür aber durch die niedrigeren Lohnkosten für deutsche Verhältnisse sehr günstige Preise und fachmännische Arbeit in einer professionellen Werkstatt.
    Wir haben auch Leute mit denen Sie auf Deutsch kommunizieren können.
    Vielleicht steht ja nochmal etwas an, in dem Fall würden wir uns über eine unverbindliche Anfrage freuen und werden uns auch bemühen zurückzuschreiben!
    Und keine Angst, Ihr Fahrzeug wird bei uns sicher nicht verschollen gehen! 😉

    Mehr Informationen gibt es hier:
    http://www.lackieren-in-polen.de

    Schöne Grüße!

  5. claußen schreibt:

    ich habe einen skoda octavia kombi bj. 2003 zu lackieren, die frage was kostet das, vielen dank für eine antwort

  6. claußen schreibt:

    ich würde mich freuen von ihnen zu hören

  7. YouPo schreibt:

    Hey, da bin nach langer zeit mal wieder 😉

    Erstmal muss ich sagen das dieses Forum ne ganz super Sache ist und ich viele Autobesitzer durch meine hier angebotene Lackiervermittlung nach Polen (weiter oben beschrieben) mehrfach glücklich machen durfte.

    Egal ob es normale Lackierungen oder sogar teilweise Restaurantionen waren, ich war immer wieder erstaunt wie toll alles wurde 🙂

    Für die Leute die es interessiert habe ich bei eBay Kleinanzeigen eine Werbeanzeige mit der Anzeigenummer: 99631040 inseriert.

    Dort sieht man dann auch mal welche Qualitätsarbeit man für 1200 Euro bekommt.

    Kontakt:

    DeuPo Lackwerk Schlesien

    Hauptstrasse 7b
    02906 Niesky

    Öffnungszeiten:
    Mo – Fr 09.00 – 18.00 Uhr
    Sa 10.00 – 13.00 Uhr

    Tel: 01725356265 (erreichbar nur zu den angegebenen Öffnungszeiten)
    eMail: deupo-lackwerk-schlesien@gmx.de

    Email’s und SmS werden zu jeder Zeit beantwortet.

  8. ich schreibt:

    hallo,

    sagt mal seit ihr noch ganz fit??? ihr betreibt hier schöne werbung für ne schöne schei…. sache. ich betreibe selber einen lackierbetrieb, und kann solche preise nicht halten, ich muß minimum 2600,. haben für eine komplettlackierung. solche typen wie ihr macht die ganze wirtschafft kaputt und somit auch die preise.
    und dann wenn s scheiße aussieht wills keiner gewesen sein, wenn rostet oder die 5cm spachtel reißt. ich werde dieses unternehmen was hier veröffentlicht wird und werbung macht der HWK und IHK melden. genau solche unternehmen machen andere ehrliche firmen kaputt. wenn er max. 1200 verlangt von seinen kunden was verlangt dann der pole??? 500??? das ist nicht mal der lackpreis und ganze materialpreis, selbst 1200 ist grad mal materialpreis mit guten marken. ich gebe diese seite weiter.

    danke an alle die hier noch lob dazu setzen und das gut finden

  9. du schreibt:

    Also ich find die preise ganz super und hab es selbst meine erfahrungen bei einem polnischen lackierer gemacht und muss sagen das ich total happy war und immer noch bin. Alles super gemacht und selbst dellen und vorarbeiten wurden auf wunsch gezinnt. Wer kann sich den heut zu tage noch ne lackierung für min. 2600 euro leisten ?????. Meine Lackierung hat mich mit effecktlack 1600 euro in polen gekostet und ich würd es jedem weiter empfehlen. Super Qualli und auch noch gespart, besser gehts nicht 😀

  10. Herbert Alby schreibt:

    Das nennt man freie Marktwirtschaft,also Deutsche jammert nicht besser lasst euch was einfallen um Kunden zu gewinnen. Nur Jammern is nich. Und die Polen sind hervoragent und mit Liebe bei der Sache in Deutschland na ja..Pfeife auf Garantie die immer dann bei einem Gericht landet weil jeder keine Fehler gemacht hatte. Ich vertraue den Polen ich kenne sie und wer heute noch Immer Vorurteile zu unseren Partner Polen hat der ist von Gestern und unverbesserlich. Es geht nicht so sehr was es kostet,sondern die Polen Lackieren einfach besser,dazu noch!!!!!günstiger. Noch fragen ????

  11. Herbert Albert schreibt:

    Ja ja die Deutschen,ist doch klar bei den Löhnen können sie nicht mithalten. Aber wenn es NUR der Preiss wäre, nein hier wird ohne Lust und Liebe gearbeitet,Problemchen werden hier zum Elefanten gemacht. Das Gehirn schaltet sich nur zum Geldzählen ein aber sonst ist es im Standby.
    Ich habe noch keinen Polen gesehen der vor einem UNLÖSBAREN Problem kapituliert hat.Anders bei den Deutschen,da machen sogar der Anbau von Schmutzfängern ,wenn sie SCHEINBAR nicht Passen,PROBLEME.Hab ich selbst erlebt bei MB Werkstadt.
    Dazu Polen sind Spezialisten im Lakieren, ich kenne Polen und deren Mentalität ……….Noch fragen???

  12. Markus von Canon schreibt:

    brauche auch einen guten Lacker in Polen ? am Besten Slubice oder Küstrin in der Ecke.

    schickt mir ne mail:
    musicdoctor@radio.fm

    setze mich dann mit Euch in Verbindung

  13. Auto Lack Rusch schreibt:

    Hallo an alle und Gruß an meinen Namensfettern Darek von der polnischen Lackiererei..

    Ich selbst bin in Deutschland aufgewachsen, zur Lehre gegangen und habe im Anschluss meinen Lackierermeister in Arnsberg erfolgreich abgeschlossen. Zum verwundern von so manchem Lackiererkollegen bin ich dann nach Polen gezogen und habe den polnischen Markt für mich entdeckt.. mit allen vor und Nachteilen versteh sich..

    Möchte keine Schleichwerbung machen, aber den ein oder anderen wirds vielleicht interessieren wer auf der Suche nach einem vertrauenswürdigen Unfallreparaturbetrieb ist.

    Würd mich freuen!!

    MFG
    Darius Rusch
    http://www.rusch.pl

  14. Stephan schreibt:

    Hallo Leute,

    ich schreibe hier für unseren Superlackierer aus Deutschland der mind. 2600? haben muss und sich über niedrige Preise aufregt.

    Das produziert Brechreiz bei mir.

    Das liegt daran, dass so manch Deutscher den Hals nicht voll genug bekommt und korende Summen für Neuwagen und Hausbau ausgibt:
    Das muss ja schließlich bezahlt werden:

    Die dummen Versicherungen zahlen ja auch brav die überteuerten Reparaturkosten und so peu a peu gewöhnen sich so manche Leute an diese Preise.

    Ich kenne viele, die echtes und sauberes Handwerk abliefern und das preiswert. Richtig “ Preis wert“, so wie es die Redewendung auch beschreibt.

    Ich weiß wirlich nicht, was für eine goldene Hand man haben muss, um einen Stundenpreis von 50-80? nehmen zu müssen.
    Soweit ich weiß verdienen die meissten unter uns irgendetwas zwischen 7 und 16? pro Stunde.

    Also wundert euch nicht, dass der Normalbürger sich Abhilfe schafft.

    Und an alle Wucher-Vertreter, bleibt doch bei euren hochpreisigen Versicherungsschäden solange diese es noch nicht bemerkt haben.
    „Ihr seit zu teuer !!!“

    Dann kommen noch weniger Leute und insgesamt muss dann jedes Einzelstück noch teurer werden.
    Großartige Entwicklung, ich bin begeistert.

    Also, ein Kompliment an alle echten Handwerker und vielen Dank dass es euch gibt und dass man zu sittlichen Preisen auch noch Hilfe bekommt.
    Ich bin stolz auf euch, egal welcher Nationalität angehörig :-).

    THANX

  15. Stephan schreibt:

    …achso,

    das Kontra geht natürlich an die Wucher, die manchmal maßlos überteuert sind.

    und

    das Pro geht an alle fleißigen Hände, die trotzdem noch auf dem Teppich bleiben.

    Und der Respekt geht an diejenigen, die hart für ihr Geld arbeiten.

    Ich bin deutsch, und muss gerade zu russischen und polnischen Beziehungen sagen, alles top.
    Ein Mann, ein Wort. Ohne zu zucken stehen die Jungs zu ihrem Wort. Ein Zustand, den ich unter den deutschen stets vermisse.

    Mein Hauptsatz (der super Funktioniert):
    „Wir gehören alle zusammen“ ist ein Gefühl dass man zurückbekommt wenn man bereit ist es „zu geben“.

    🙂 🙂 🙂

  16. Robert schreibt:

    Hallo,
    Danke Stephan, du redest mir von der Seele.
    Auf nach Polen!!!!!

  17. an denn lackierer der 2600 euro haben will schreibt:

    wer soll sich denn bitte heut zu tage eine Lackierung für 2600 Euro leisten können ? wenn der durchschnitt nicht mal 2600 Euro verdient ???? die meisten Menschen haben nicht mal Geld um in denn Urlaub zu fahren mit ihren Kinder um wohl sie jeden Monat hart arbeiten gehen das ist schon sehr traurig in einem Land wie Deutschland und ihr Handwerker bekommt denn hals nie voll genug man fragt einen Lackierer privat was er für eine Motorhaube und zwei Kotflügel haben möchte dann kommt die antwort 1000 Euro da frag ich mich geht’s noch ???? solche einen Stundenlohn habt ihr doch bei euch im betrieb nicht mal aber verlangt die privat die meisten menschen verdienen nicht mehr wie 16 Euro in der stunde und das verdienen ganz wenige Menschen ich frage mich sind eure arbeiten aus Gold oder aus edel steinen oder sonst was ich habe selber für einen freund farbe gekauft für sein Auto die sehr gut war der preis dafür war für das ganze Auto 350 Euro da frag ich mich wie du als Lackierer 500 Euro nur für Materal kaufen musst ich mein ein Lackierer hat doch ganz andere preise ihr kauft doch in großen mengen ein also kann das alles gar nicht so teuer sein wie schaffen es die Menschen in Polen Autos für 1200 Euro zu Lackieren und ihr könnt euch schon mal dran gewönnen das immer mehr Menschen nach Polen oder in die Türkei fahren werden um ihre Fahrzeuge Lackieren zu lassen oder zu richten die deutschen preise kann sich doch kein normaler verdiener mehr leisten Wohnen ist Luxus geworden Auto is Luxus geworden die Menschen gehen arbeiten aber können sich immer weniger leisten das kann es doch nicht sein oder

  18. Markus schreibt:

    Die Diskussion hier finde ich etwas verwirrend. Auch ich suche eine preiswerte Lackierung und schaue deshalb nach Polen. Aber warum eine Komplettlackierung für 2600 Euro hier als Wucher bezeichnet wird, ist mir ein echtes Rätsel. Hat sich jemand hier schon mal ausgerechnet, was bei den Kosten hier in Deutschland tatsächlich beim Betrieb als Gewinn hängenbleibt? Davon wird definitiv keiner reich, denn HWK, Staat usw. verdinen alle mit. Völlig bescheuert wird das Ganze, wenn sich dann noch über zu niedrige Löhne in Deutschland beklagt wird und heulend festgestellt wird, dass Autos Luxusgüter seien. Ja, was glaubt Ihr denn, wie solche Löhne entstehen? Für die Maler und Lackiererbranche kann ich Euch das gern mal erklären…

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