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Alle Posts vom 14. Februar 2009

Tag46:The day after

14. Februar 2009

Wir haben gefeiert. Haben wir gefeiert? Und wie wir gefeiert haben! Bis die Birne brannte. Ich hab ein Licht gesehen. Am Ende eines Tunnels. Wirklich. Gut, ich glaube, dass die 6 Flaschen Uhudler sicher zu meiner Erleuchtung leicht beigetragen haben. Aber hey.. ein durchschnittlicher Buddhist braucht dafür 40 Jahre Medidation, nicht? Da wird ein wenig Doping für den braven durchschnittlichen Motorschrauber doch erlaubt sein. .

 

Am 4. 7.  wars. Bei der provisorischen Taufe meiner APE.

Aber es war ein hartes Stück arbeit, bis es soweit war. Ein verdammt hartes Stück Arbeit. 

Denn noch mickrige 2 Tage zuvor war meine Ape noch grau. Claus hatte Terminschwierigkeiten. Hat ja nur knapp 100 Jobs, der Junge, die er so neben dem Schrauben erledigt. Ein winziger Pferdestall, einen kleinen Eishockeyverein, eine geduldsame Freundin, einen echten Job, ein paar mickrige Restaurationsprojekte. Also kaum der Rede wert.

Keine Koordination der Mann, und so war das mit dem Lackieren knapper als gedacht. Aber die Einladungen waren geschrieben, die Leute würden kommen, ich wollte feiern. Claus versprach, das alles gut würde, nur ich hatte meine begründeten Zweifel.
Grau grundiert Denn so sah das Teil noch am Tag vor der Feier aus. 
Der Innenraum war am Tag zuvor lackiert worden, anschließend alle Eingänge vorsichtig abgeklebt. Damit der Lacksprühnebel nicht alles wieder rauh macht.

 

Am Tag des Lackierens, waren alle versammelt. Ich wischte, zum 4.mal!, mit Sillikonentferner über die gesamte Karosserie. Sinn, das sei für die Unbedarften unter uns gesagt, ist der, dass die Oberfläche absolut fettfrei ist. Auch keine Griffel, Fingertapser, und ähnliches darf darauf zu sehen sein. Und wer eine Pizza im Umkreis von einem Kilometer isst, würde einen grausamen langsamen Tod sterben.

Denn wahrlich, ich sage euch: wenn auch nur das geringste Fettfluserl auf der Oberfläche zu finden wäre, würde sich der Lack sofort und kommentarlos von der ganzen Karosserie schälen!!

So zumindest haben es mir ein Lackierprofis gesagt, zumindest hab ich es so verstanden, weshalb ich, voller Panik, auch meine Ape in 4 Flaschen Silikonentferner getunkt habe. Das Baby war wohl zu dem Zeitpunkt der fettfreieste Ort dieser Welt, das kann mit guten Gewissen gesagt werden.

Dann trat Claus auf. Seine Lackierpistole im Anschlag, der Kompressor wummerte im Keller seinen 200 Liter Tank voll, Claus stülpte sich die Atemmaske über. Darth Vador Sauggeräusche, sonst beinhartes Schweigen. Dann wurde Garagentür hinter Claus verschlossen. Ruhe. Unheimliche Ruhe. Dann hörte man ein fauchen und zischen. Ich tigerte vor der Garage auf und ab wie ein werdender Vater. 3 Cigarillos hab ich verheizt. Dabei rauch ich gar nicht. Nach endlosen 10 Minuten kam Claus kurz einmal herraus. Und ich fiel fast um. Blutrot lief es ihn aus der Schutzmaske. 

Der Mann bringt sich um! Wegen meiner APE!! 

Ich hätte heulen können, bis ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass das dunkel rote Lack war, der sich an den Kanten der Schutzmaske abgesetzt hatte. 

Ich war fertig mit meinen Nerven. Hätte ich bloß gewusst wie man hyperventiliert, ich hätte das gemacht. So heizte ich mir noch eine Zigarillo an. In gebührenden Abstand zum Tatort natürlich. 

Lösungsmittel macht „wumm“, wenns wo glüht. Nicht vergessen. Und ich wollte meine APE ja nicht gefährden. Ja, ja. Claus auch nicht.

Nach endlosen 40 Minuten war es vollbracht. Claus verschwand zu einer Ganzkörperreinigung. Und ich durfte nicht zu meiner APE. Staubgefahr. Die Garagentür musste zubleiben, bis zum nächsten Morgen. Ich sags euch. Das war sicher die härteste Nacht meines Lebens. Alkohol und die restliche Packung Zigarillos bereiteten mir keine Erleichterung, sondern nur unsagbare Kopfschmerzen, als ich am nächsten Morgen, es muss wohl so um 4.30 in der Früh gewesen sein (hey, Morgen ist Morgen, oder?) in der Garage stand. Sehen konnte ich nicht viel, aber das was ich sah, schmiss mich um. 

Nach dem Lackieren
Das Rot war noch einen Ticken geiler, als ich mir das gedacht, erwünscht, erhofft hatte.Irgendwie brach sich, aus einem gewissen Winkel, dunkles violett-Blau in das dunkle Rot. Ich war total begeistert, wie man hier vielleicht sehen kann. 

Ich hab Spass Meine Liebe

Am Abend kams dann zu der besagten Party.

Martin kanns.. „74er Taunus Gt Martin“ hat mir gezeigt wie man verhindert, dass man sich beim Trinken das Glas ins Aug rennt.

 Rene im Glück Rene war auch glücklich.

 Micky Micky sorgte für Unterhaltung und

 Lukas Lukas passte auf, das Micky nix fallen lies.

 Partymeile Und hier haben wir gefeiert…..
Irgendwann taufte ich dann meine APE und dann kann ich mich eigentlich nicht mehr an viel erinnern.

Nur an eines. Ich dachte, ich wäre fertig, mit meiner Ape. Yup das dachte ich.….. und das war wohl Teil meiner Erleuchtung. Aber wie das mit Erleuchtungen eben so ist. Es war eine grandiose Fehleinschätzung.
Aber dazu morgen mehr.

Und was haben wir gelernt?

Das meistens alles gut wird

und

das es dunkel wird, wenn das Licht ausgeht. 

 

Sei die Weisheit mit euch, SchrauberBrüder und Schrauberschwestern…. bis morgen. 

 

Lg Oswald