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Alle Posts vom 17. Dezember 2007

Update2:T-shirt contest

17. Dezember 2007

Ok. Ich habs ja bereits im Piaggio Forum geschrieben. Ich hab leider nur ein T-shirt für dieses Jahr zu vergeben.

Und das wird verlost. Deshalb schreib ich auch den…

… Ersten, Einzigen und Einmaligen Motorschrauber T-shirt Contest 2007 aus.

Um das gehts:

ein Tshirt Xlarge Weiss mit 4c Aufdruck der Motorschrauber 2007 T-shirt Edition. 🙂

The Price :)

 

Plus einem original Lukas Pfotenabdruck.

Pfoten

 

Was muss man tun:

Um an der Verlosung teilzunehmen, reicht es, ein Bild eures ersten Fahrzeuges an die Motorschrauber Email zu senden.

(Findet ihr unter Kontakt)

Ob zwei, drei oder vierrädrig überlass ich euch. Einsendeschluss 24.12.2007
Lukas und ich überlegen noch, ob wir das Los entscheiden lassen, oder eine Abstimmung übers Internet machen.

Was ist euch lieber?

(Und Pommes Peter ist davon ausgenommen, der kriegt schon eines. )

Die Bilder werden übrigens hier alle Online gestellt. Also passt auf, ob ihr das wollt. Einsenden, bedeutet damit einverstanden zu sein.

 

 

Wir wünschen euch alles Gute.

 

Gruss Oswald

 

Update

Die erste Liebe, ist doch die bleibenste. Wenn auch Rückwirkend betrachtetder Glanz ein anderer. Erste Fahrzeuge….

Hier sind die ersten Bilder 🙂



 

 

Der Klassiker. Ich freu mich, dass wir so einen dabei haben. Ich glaub, dass gut die Hälfte einer ganzen Generation darin seine ersten Fahrstunden erlebt haben. Von „Marienkäfer“:

Marienkäfer

Hi Oswald, hat mein Sparkäfer überhaupt Chancen? Pluspunkte für die Aufnahme in euren erlauchten Kreis:
1. 6V- bei Nebel war die Straße nur mittels geöffnetem Seitenfenster zu erkennen
2. mehr Ölverbrauch als Benzin – für einen SPARkäfer allerdings nicht gerade billig
3. Hupe überflüssig
4. Erkennungswert enorm, dadurch hocheffizient vor Diebstahl geschützt.

lg. Marienkäfer

 


 

 

 

Das ist der kleine Bruder meiner grossen APE. Wobei gross ja wenn wir von APE´s reden relativ. Hätte ich damals schon die APE gekannt, das wär auch mein erstes Gefährt geworden.Von Peter Fischer.

 

Peter Fischer

Hallo Oswald
Da ich am PC eine Pfeife bin, gehe ich den einzigen Weg, den ich gefunden habe, um ein Foto zu verschicken. Am Tag der Überführung von Langerringen nach Kempten.
Eine S..kalte zweistündige Fahrt zum „eingewöhnen“ !
Aber : Geht nicht gibts nicht !
Gruß Peter („fischer“ )

 

 

 
Erstes Schrauberprojekt ist erste Fahrzeug. Lassen wir gelten. Sehr schönes Fahrzeug. Braucht man nur nen Scheich zum Papi.. von schrauber 30
 

 

 

Schrauber30
 

hallo oswald !
da ich leider kein foto mehr meines aller ersten fahrzeug finde, ich aber sehr gern dein t-shirt gewinnen würde, sende ich dir ein bild meines ERSTEN schrauber-projekt FAHRZEUGES, ich hoffe das zählt auch, ggg kurze beschreibung: cadillac de ville sedan, bj78, 7 liter, 180ps, 5meter62cm länge weiterhin viel erfolg bei deinem projekt!!
mit schraubenden grüssen, schrauber30 ! ! ! !
 
 

 


Erstes Fahrzeug.. das ist natürlich relativ. 🙂 Viele hatten eine Ente, wenn auch wenige nur so wenig Probleme mit dem Rost wie Wiese.
Wiese Eins
Und sein Pampersferrari ….
Wiese
 

Da will ich mich doch glatt mal an den Contest beteiligen.

s geht ja um das ERSTE Fahrzeug, gell.
Im Anhang findest du meine ersten beiden Fahrzeuge.
Habe ich nun extra in der Mottenkiste gekramt J
Auf dem ersten Bild, sitze ich in meinem ersten Fahrzeug.

Grüße, Frank

 

 

Noch früher geht wirklich nicht Frank.

Super Bilder, super Fahrzeuge, freu mich auf mehr.

 

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Update 19.12.2007

Nur noch 5 Tage. Dann ist Weihnachten und das Ende dieser nervenzerreibenden Verlosung. 🙂

Drei weitere Anwärter.

 

 

Tja, der Lanz Bulldog, wer ist mit dem nicht grossgeworden. 😉 Auf jeden Fall Stefan, …..und der Oswald. Im Allgäu da war ich 5. Die Kompression vergisst du nie. Da rüttelts im Gemächt.

 

Lanz

Hallo Oswald,

habe schon bischen suchen müssen um ein Bild meines ersten fahrbaren
Untersatzes zu finden !
Bevor einer fragt „ja ich bin auf dem Land groß geworden 🙂

MFG Stefan

 

 

 

 

Also ich wills ja nicht verschreien, aber das ist erst die zweite APE. (Jungs aus dem APE Forum kommt mal aus dem Knick. )Dafür ist das ein besonderes Exemplar. Eine P2 . Da werd ich gleich ganz weich in den Knie. Von Boeranha.


Ape

 

Hi Oswald,

hier also mein erstes Fahrzeug. Ich muss dazu sagen, dass ich schon davor schon Fahrzeuge hatte (Trottinet/Tretroller, Fahrrad, Skateboard, Mofa und Vespa-Roller) aber das erste auf mich in Deutschland angemeldete Fahrzeug war die P3 auf dem Bild. Leider hatte ich die nicht so lange, da sie einige gravierende technische Mängel aufwies und ich den Verkäufer dazu gebracht hab, das Fahrzeug wieder Rückabzuwickeln (oder wie man dem auch immer sagen mag). Er hat es auf jeden Fall vorgezogen mir den gesamten Kaufpreis zurück zu geben und das FHZ auch bei mir zu hause abzuholen.....

Die P's find ich halt von der äusseren Form her fast die schönsten, aber leider (mittlerweile denk ich so) fährt man sie mit Lenkrad und nicht mit Lenker...(Stimmt /Oswald)

Grüsse
(BOERANHA)



 

 

Jörg hat nicht seinen ersten, dafür seinen zweite, dritten und seine neue Erungenschaft geschickt. Da ich mich nicht für einen Entscheiden wollte, hier alle.

Und Jörg, ich habe keine Ahnung. Da es ein rahmengebautes Fahrzeug ist würde ich schätzen Bj. 30-40. Nach deiner Leidenschaft zu schliessen auch ein Alfa und da auf einen 6C 2300. Aber wahrscheinlich lieg ich total daneben. Gruss.

Jörgs 2er

der Dritteder letzteOldie

 

Hi Oswald,
Hast es so gewollt, nix 1. Auto, Scanner
kaputt. Dafür 2. und 4., sowie letzte Grossaktion in BRD. Wollte ihn
mit nach Chile nehmen. Letztes Foto, ein Beweisstück, das ich es immer
noch nicht lassen kann, sind 2 Oldies, muste nur raten, welche.
Kannst Dir ja ein Foto aussuchen….
Gruss
Jörg

 

 

Update 2 – 20.12.2007

4 Tage und counting.

 

4 Weitere Teilnehmer.

Na wer sagts denn. Apes. Gleich zwei. Und so schöne. Naja, die Blaue könnte den ein oder anderen Pinselhieb gebrauchten nicht Josef…

Apes na wer sagts denn

 

Hallo Oswald,

Um den Ape Anteil etwas zu vergrößern, hier ein Bild von meinen ersten 2 Fahrzeugen. Die schwarze P2 ist nach diversen unmotorisierten Gefährten mein allererstes Fahrzeug gewesen.
Mach weiter so mit deinem super Blog!
Viele Grüße
Josef

 

 

Und noch ne Ape. Und wieder eine P2. Teufel eins. Ich wusste gar nicht dass es noch so viele von denen gibt :)… Ja Roman… keine Zeit… eh klar…. musst halt weniger APE fahren.. 🙂

Zu Kommentaren auf deiner Seite hab ich es noch nicht geschafft, da ich noch mit Lesen deiner Seite beschäftigt war  😉  drum an dieser Stelle ein dickes Lob für deine Seite und weiterhin viel Erfolg beim Herrichten!

Nun zu meinem ersten Fahrzeug. Also ehrlich gesagt... Das wirklich erste ist es nicht, aber irgendwie doch schon, weil alle anderen hatten langweilige 4 Räder. Somit mein erstes Dreirad. Ein wirkliches Fahrzeug! Ein orginal italienischer Zweisitzer! Bj 97 und top in Schuß und mittlerweile mein Alltagsfahrzeug für ca 10.000km im Jahr.

Was das T-Shirt angeht hoffe ich doch schwer, das du nicht befangen bist ob deiner Vorlieben für die P2  😉 

Würd mich sehr freuen.

Weiterhin viel Spaß
Roman
 

 



Ich sag ja, die erste Liebe ist die bleibenste. Nur dass sie nicht rostet ist ein Gerücht. Diese Ölt sogar….

ein zweirad

 

Kompressor Kompressor ausgangslage

Hallo Oswald,
im Anhang 3 Fotos. 2 vom diesjährigen Kompressor-Projekt und eins von
meiner ersten 2-Rad-Liebe CZ175 Sport.
175 ccm, 15 PS damit von Süddeutschland in 2 Tagen nach Holland, das
war ein richtiges Abenteuer.
Liebe Grüße und mach weiter, macht wirklich Laune bei Dir reinzuschauen!
Grüße, Frieder

 

 

 

Ja Pomms Peter… ist ja schon mein erster fahrbarer Untersatz nicht der Grösste gewesen, aber mit dem campen…Ich pack es nicht.( Bonanza..;))

 

 

Moin Oswald , ich hoffe das hier kommt an .
Anbei 2 Fotos meines ersten motorbetriebenen fahrbaren Untersatzes . Wie gesagt ,ich habe noch eins :. Es zeigt mich ganz stolz auf einem Dreirad , fotografiert ca. anfang 60er Jahre . ICH FINDE ES
NICHT !! .
Nun müssen diese eben herhalten : Mein erstes Mofa , eine sogenannte BONANZA von Garelli . Die gab es bei Quelle . Mit 15 durfte man Mofa fahren , ohne Führerschein . Heute unmöglich – heute muss man sogar für `ne Kettensäge `nen Lappen haben . Wir sind ja in Deutschland .
Zu den Fotos :
Diese Bilder wurden im Sommer 1973 von meinem Vater am Steinhuder Meer gemacht . Der Grund war eine Probefahrt – wirklich , eine Probefahrt . Ich hatte nämlich vor , in den Ferien von Hannover nach Stuttgart zu fahren , um meine 1.te Freundin zu besuchen . Meine Eltern rieten mir , es vorher auszuprobieren mit Mofa+Gepäck+Ausrüstung zu fahren (nicht die Freundin!!) . Also knatterte ich voller Stolz zum Campingplatz am weissen Stein, komplett mit Baumwollzelt + Stahlrohrgestänge , Spirituskocher , Kochtöpfe , Luftmatratze , Bundeswehrschlafsack , Klamotten , Lebensmittel (ich erinner mich noch an eine Erbsensuppe,die in eine Rolle verpackt war , mit Wasser verdünnt heissgemacht. Ich glaub , das Teil nannte sich ERBSENWURST ) . Mein Vater besuchte mich dann am nächste Tag und machte dann diese Fotos . Ich bin dann übrigends wirklich eine Woche später mit dieser Mofa vonn Hannover über Hildesheim , Kassel Frankfurt, Heidelberg , Heilbronn nach Stuttgart gefahren . Hat knapp eine Woche gedauert . Mit tat dann zwar der Hintern weh , aber wenn ich so zurückdenke , war es `ne schöne Tour . Ein Jahr später ,mit 16 kaufte ich dann eine gebrauchte Vespa50 Elestart Bj.1972 für 250DM . Machte dieselbe Tour noch einmal .
Die Freundin hab ich heute nicht mehr , aber die Vespa , die hab ich noch .
Gruss Pommes –
Peter

 

Das ist doch die Hauptsache. Blech ist halt treu. Hält ewig. Sowas ähnliches hab ich mit einer Vespa Spezial gemacht. 5 Tage Tour. Ich bin am Schluss nur noch am Sattel hin und hergerutscht. Die Schmerzen … aber das vergisst man, und super wars. Erbswurst: ein alter Bekannter. Eine ganze Generation ist damit gross geworden. Und wenn man kein Feuer hatte, hat man nur kaltes Wasser draufgetan und gehofft, das Ding löse sich von allein auf. (Tat’s natürlich nicht) Da gabs doch noch die Nobelvariante. Mit echter Wurst drinnen. Erbswurst gibts übrigens immer noch. Muss mir glatt wieder eine besorgen.

 

TBC

17. Dezember 2007

Es ist Nacht, das Haus schläft und draußen hat es etwas geschneit. Lukas schnarcht neben mir in seinem Körbchen und im Kopfhörer hör ich leise James Taylor.

 

Und das ist der richtige Zeitpunkt ein oder zwei grundsätzliche Worte über mein Schrauben in den Computer zu klopfen.

 

Warum mach ich das eigentlich?

Auch schon mal gefragt? Warum tut man sich das an, und tauch seine Finger in Öl, versifft seine Gewand, schabt sich von allen erdenklichen Stellen die Haut von den Knochen.
Wenn jemand glaub es hat etwas mit Ruhm, Anerkennung und Ehre zu tun dann irrt er fatal. In jeder Beziehung. Zumindest für mich gilt das.

Ich stand kürzlich auf der Geburtstagsfeier, als ich von einem Bekannten gefragt wurde, was ich so machen würde.

Tja, schrauben,
antwortete ich, und zeigte ein Bild auf meinem Handy.

 

„Was machst du?…DASSS da richtest du her?!……Warum?“

 

Das „Warum“ war weniger ein „Warum“ warum , als ein „Gehts dir eigentlich noch gut“ Warum. Ein „Warum stellst du das Ding nicht in die nächste Werkstatt“ Warum. Ein „Warum schmeißt du das Ding nicht einfach weg und kaufst dir etwas gescheites“ Warum.

 

Was soll ich daraufhin sagen? Wie soll ich das erklären?
„Weil es Spaß macht?“ Ist zu wenig. „Weil ich es gerne mache?“ Trifft die Sache nicht annähernd.
Und dann, als ich noch grüble, was ich daraufhin entgegnen soll, fügt er hinzu…
„Hmm … ich bin ja auch gerade dabei mir ein Hobby zu suchen. Rosenzüchten vielleicht.“

 

Hobby? Rosenzüchten? Motorschrauben??


„Junge! Erstens: Die Frage sei gestattet, Fühlst du dich mit deinem YChromosomen nicht mehr wohl?
Und zweitens: Sag einmal wie in aller Welt kommst du dazu, Rosenzüchten mit Motorschrauben zu vergleichen“.

Das würde ich gerne sagen, aber statt dessen nick ich freundlich und saug am Punsch.

Ja, warum mach ich das eigentlich.

Denn genau das ist es was die Menschen denken, was ich, was Schrauber machen. Wir haben ein „Hobby“. Andere wühlen in der Erde wir im Öl. Und ich geb zu, dass es von Außen auch wirklich so ausschauen mag. Denn sie haben ja recht. Wir verkratzen uns die Bratzen, gehen mit Dreck unter den Fingernägeln zur Oper, verschmieren unseren besten Pullover, ruinieren den Boden, Wände und Waschbecken von unseren Heimen, füllen jeden erdenklichen Stauraum unsere Häuser mit Zeugs, der ölig und versifft, und für jeden anderen völlig nutzloser Müll, nur für uns die Schätze auf Erden, und belasten damit die Beziehung zu Freunden und unseren Partnern bis zur Sollbruchgrenze.

Ich glaube es ist eine Art die Welt zu sehen.

Für mich ist es z.B., der Moment mit mir alleine zu sein. Wir Männer sind nicht die Kommunikatoren vor dem Herren. Mit Reden haben wir’s nicht so. Das wir überhaupt das Sprechen gelernt haben ist ein Wunder. Dass das die Natur überhaupt vorgesehen hat, wahrscheinlich ein Missverständnis der Evolution.
Wenn meine Freundin mit ihrer Freundin spricht, versuch ich einige Zeit lang zu folgen und dann gibt mein Hirn auf und schaltet auf Standby. Graues Rauschen. Blickstarre.
Ich sag das wertfrei, es ist einfach so.
Auf Partys fnd ich Smaltalk ätzend. Was muss ich mich mit Menschen unterhalten, die ich nicht mag, über Dinge die mich nicht interessieren, um Zeit totzuschlagen die ich nicht habe.
Muss nicht sein.
Steh ich in der Werkstatt und beschäftige ich mich mit damit, den Vergaser zusammenzubauen, wird’s plötzlich still um mich und ich konzentriere mich nur noch auf das was ich mache. Als gäb’s nur das Teil und mich. Und ich setze meine ungeschickten Hände dazu ein, etwas dorthin zu bringen, wohin ich es haben will. Und wenn das klappt finde ich mich ein wenig weniger Ungeschickt. Und das ist Befriedigung.

Soll ich das meinen Bekannten auf der Party erzählen? Würde er es verstehen? Das ich einen Vergaser lieber 6 Stunden reparieren will, statt einen neuen zu kaufen? Eher nicht.

Er fährt, wie viele, seinen 7er BMW zur nächsten Werkstatt und ist stolz, dass er es sich leisten kann die Glühbirne von einer Fachkraft für 110 Euro die Stunde auswechseln zu lassen.

Würde er es selber machen wäre er schneller. Wahrscheinlich. Will er aber nicht.
Diese Menschen stecken ihre Jungs Vormittag in Strick- und Töpferkurse und nachmittags zum Psychologen und fragen sich nicht, ob das beide miteinander zu tun haben könnte.

Nicht das ich das eins zu eins zum Schrauben in Beziehung setzen will, aber früher haben wir uns die Wochenende im die Ohren gehauen, in dem wir aus unseren 50ccm Rostmühlen versucht haben jeden illegalen Kmh rauszuholen den wir nur irgendwie erreichen konnten. Mit 16 hab ich einen Zylinderkopf abgenommen, die Dichtung ausgetauscht, wieder raufgeschraubt, und das Ding fuhr trotzdem! Mit dem Selbstbewusstsein bin ich zur nächsten Party, hab ein Mädchen angesprochen, (war wirklich so) und die Vorstellung die nächste Zeit auf der Couch eines Psychologen zu verschwenden wurde absurd.

Heute darf der Sohn des Hauses seine Freizeit mit einem Reiki Kurs verbringen, den er zwischen seinem Klavier und Tenniskursus schiebt, um dann mit 18 eine PlastikAutoschüssel zu bekommen, dessen Motor quasi versiegelt und nur noch vom klinisch reinen Fachkraft geöffnet bzw.an den Laptop angeschlossen werden kann.

Später geht derselbe Sohn mit 35 zum Arzt um sich gegen ein Magengeschwür behandeln zu lassen, dass er sich geholt hat weil er mit der Welt die um ihn werkelt nicht mehr zurecht kommt. Weil er sich den Mechanismen einer Gesellschaft die er nicht mehr versteht hilflos ausgesetzt fühlt. Weil er nicht mehr weiß, welche Schrauben er drehen kann.

 

Hat das was mit dem zu tun warum ich Schraube? Ja und nein….

 

Ich machs kurz.

Wenn wieder einmal Außenstehende etwas lächeln, mit einem Anflug von liebevoller Arroganz auf unsere Schätze sehen, auf unsere Hände, die vielleicht nicht ganz so sauber, auf unsere Leidenschaft, denkt euch: Wir Schrauber sind eine seltene und auserwählte Brut.
Wir werkeln an den Herzen unserer Zivilisation. Diesen Maschinen, versuchen wir wieder lebendig zu machen, kriechen dazu in ihre Eingeweide und berühren dabei jene Götter, die uns vor hundert tausenden von Jahren von den Bäumen geholt haben. Was wir tun, ist viel mehr als das komisch im Kreis drehen von Werkzeug und Stahl. Mit Kraft Schrauben zu ruinieren, die wir dann wieder mit viel Mühe neu schneiden ist nicht Befriedigung in sich. Es ist das Gefühl etwas Ganz zu machen, was ohne uns vorher nicht Ganz war. Wir spielen nicht weniger als für eine Sekunde Gott und sind gleichzeitig Kinder in unserer Freude das es funktioniert hat.

 

Und aus allen diesen Gründen schraub ich. Und weil es unheimlichen Spass macht. Und das schönste. Das verstehen nur Leute die selber schrauben.

 

Gruss Oswald.
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