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Tag13: Ordnung!!!

14. Dezember 2007

Ordnung, ich hab’s schon mal geschrieben, und man kann nicht müde werden es zu wiederholen, ist das halbe Schrauberleben. Merkt euch das. Vergesst es nicht. Ist so.

Die andere Hälfte verbringt man, und auch das glaub ich schon erwähnt zu haben, damit seine Sachen zu suchen. Auch ein Fakt.

 

Tag 13 und es schaut aus wie Sau in der Garage. Ich schwöre, ich habe mich bemüht. Zwischendurch mit dem Schauferle ein bisschen zusammengekehrt. Da ein bisschen gewischt, dort etwas aufgehoben. Immer wieder die Stecknussen brav dahin zurückgetragen wo sie eigentlich hingehören. Trotzdem gehen mir heute bei einer schnellen Inventur 3 Stück ab. Nach längeren Suchen finde ich einen auf dem Waschbecken in der Toilette, (wie der da hinkommt ist mir ein Rätsel, vor allem was hab ich mit der dort gemacht?) und eine andere hat sich unter der Folie versteckt. (Also ich war’s nicht. Hand aufs Herz.) Die dritte, eine 10er Nuss blieb verschollen. Inklusive der kleinen Knarre. Ich hebe sogar die APE hoch um drunter nachzusehen. Nix. Weg. Vom Hund gefressen.

 

Total versifft. Ehrlich.

 

Und sonst: Alles was nicht zugemüllt ist, ist verklebt, verölt, versifft!

 

Ich muss erwähnen, heute bin ich mit dem Unterboden fertig geworden. Hat doch alles in allem… na rechnet man die Pausen raus, … nur 5 Stunden gedauert.

Gut, 🙂 nicht?

Gut, mit Pausen waren es dann eher 18 Stunden. Plus minus zwei oder drei. Aber wer wird da kleinlich sein.
Und wir wissen ja alle: meisterliche Arbeit will immer wieder in Ruhe aus einiger Entfernung begutachtet werden. Am besten mit einem Kaffee in der Hand.
Was meine anfängliche Euphorie eingebremst hat, war der Umstand, dass die einfachen, weil planen, Flächen am Anfang recht schnell von der Hand gingen. Aber dann zwischen den Spalten im hinteren Bereich diese Pampe herrauszupullen… whuäää.
Alles klebt. Und ich meine „Alles“. Die Hände, die Haare, und sogar an versteckten Stellen unter der Kleidung, wo du dich am Abend unter der Dusche fragst, „wie um alles in der Welt kommt das Zeug da hin?!“ Und es geht natürlich nicht runter. Gerade dort nicht. Eh klar. Einen Bruchteil einer Sekunde hab ich mir überlegt, ob ich nicht mit einer Dose Rostlöser…. ich hab dann doch Seife genommen.

 

An der APE nebelte ich die Teile indes hemmungslos und immer wieder inbrünstig mit meinen Wundermitteln ein und hechelte dann an die Frischluft um meinen Gehirnzellen wieder etwas echten Sauerstoff anzubieten. Die wussten, glaub ich, gar nicht mehr was das ist, weil an der frischen Luft wurde mir erst einmal so richtig übel.

 

Unterboden entfernen, ich bestätige das jetzt schriftlich und unter Eid, gehört zu den grauslichsten Arbeiten beim restaurieren eines Fahrzeugs. Punkt. Keine Diskussion. Alles was die anderen darüber schreiben ist richtig. Glaubt es.

 

 

 

Aber … heute wurde ich fertig. Der Unterboden ist ab. Ich lud gleich meine zwei netten Nachbarn ein, meine Arbeit zu begutachten. Die kamen prompt und verlässlich. Natürlich mit einem 6er Träger des „guten Pils“.
Was soll’s. Als sie wieder gingen hatte ich meine drei Bier, und das unbestimmte aber starke Gefühl heute wäre ich bereit, willens, und fähig in dieser Garage endlich so richtig für Ordnung zu sorgen.

 

Ich hatte mir ja am Montag einen Werktisch gekauft. 

Ja wirklich. Ich muss dazusagen, dass ich da ein echtes wirkliches Schnäppchen gemacht habe. Ich war am Anfang ja etwas skeptisch. 40 Euro für eine Werkbank? Was konnte das schon sein. Aber als ich dann im Baumarkt war, (die eine Verkäuferin nickt bereits freundlich als ich ihn betrat) hab ich mir das Teil angesehen. D.h. ich konnte mir das Teil nicht direkt ansehen, weil alle verpackt waren. Auf ner riesigen Palette. Aber angehoben hab ichs. Ganz professionell, (der Verkäufer sah zu), und, mann, das Ding war schwer. Knapp 50 Kilo. Und was 50 Kilo wiegt kann nicht schlecht sein. Die Arbeitsplatte war aus einer Leimplatte, also echtes Holz und das war mir genug. Nun ich weiß natürlich, dass ein guter Werktisch zwei drei tausend Euro kostet. Ein mittelmäßiger ev. eintausend, die schlechten auch noch so 500, und meiner eben 40 Euro. Aber ein guter hält bis zum jüngsten Tag, ein mittelmässiger 2 durchschnittliche Generationen und ein schlechter ein Jahr. Meiner muss 2 Monate halten und dafür sind 40,- ein Schnäppchen. Sag ich ja.

 

Der Verkäufer begründete den Preis mit dem Argument, das man das Teil selber zusammenbauen müsse. Das klang irgendwie logisch. Und war für mich auch kein Problem. Ich war Billy und Elch geprüft. Ich war mit Leksvik und Visdalen quasi groß geworden. Habe in Mörkedal geschlafen, und Värde hat mich genährt. Mich konnte nichts erschrecken. Ich hievte also mein 50 Kilo Paket auf einen Einkaufswagen.
In der Werkstatt knallte ich es im Nebenraum in eine Ecke, und da blieb es mal für eine Zeit liegen. Bis heute.

 


Sieht doch gut ausMit einem Cutter machte ich das Teil auf. Ich fand auch gleich eine Anleitung, und die erste positive Überraschung: Sie war in Deutsch. Und man konnte sie sogar lesen. Also nicht „Slippel A kaum abbiegen und verklappen in Gegenstippel B für Illumination.“ Nein, echtes wirkliches Deutsch.
Leider für einen anderen Werktisch. Ok, es musste auch ohne gehen.


Ich breitete also alle Teile schön aus und versuchte mit einen Überblick zu verschaffen. Wir Männer haben ja den Frauen gegenüber einen irren Vorteil. Wir können uns Dinge räumlich vorstellen. Deshalb parkt die Frau Gemahlin auch, trotz LKW grossen Parkplatz, auf Gehör auf der Stosstange des Vordermannes und knapp einen Meter randscharf vom Gehsteig (sicher ist sicher) und wir schieben unsere Limousine traumhaft sicher einhändig und blind in die Parklücke die 2 cm kleiner als der Wagen selbst. Passt. Räumliches Vorstellungsvermögen. Verdanken wir unseren Vorfahren die noch das Mammut jagten. Denen verdanken wir auch, das wir unter den Armen müffeln und einfach nur nix kapieren wenn zwei Frauen sich gegenseitig neben uns die Wortkaskaden um die Ohren hauen. Aber einparken können wir wie die Götter. (Deshalb lieben sie uns auch.)
Räumliches Vorstellungsvermögen. 🙂


Also ich weiß nicht, worans lag, ob am Bier, oder an den Chemiesalven. Mein räumliches Vorstellungsvermögen ließ mich elendig im Stich. Scheiss Mammuts. Mir wollte sich der Aufbau der Metallteile die sich vor mir ausbreiteten nicht wirklich offenbaren. Ich passte die Teile zueinander, versuchte, probierte aus, machte sogar eine Skizze. Aber entweder blieb was über, oder es war was zuviel. Überhaupt schaute der „Werktisch“ von dem es in der Anleitung hieß „Sie haben eine solide Werkbank erworben“ eher aus wie ein verdammt billiger Matador Kasten.

 

“Solide” steht daSolide konnte die Werkbank ja sein, aber ich kam nicht soweit das zu testen, weil sie lies sich nicht zusammenbauen.
Schlussendlich gab mir die Darstellung auf der Vorderseite des Verpackungskartons einen kleinen, aber entscheidenden Hinweis.
Ich musste das Teil trotzdem zweimal wieder zerlegen, aber schlussendlich stand es…… schief.
Zuerst dachte ich an einen Fehler meinerseits, aber es stellte sich heraus, dass die „solide Werkbank“ eine gewisse Seitenwindempfindlichkeit an den Tag legte.
Will heißen, die Konstruktion war murks. Schwer, aber murks. Extremer Murks. Nur wenn die Vordertüren zu waren, war es einigermassen stabil. Machte man die Türen auf, neigte das Gewicht eines Schraubenziehers das Teil schlimmer als Pisa. Murks.

 

Total schief

Ich seh richtig wie der geneigte Leser seinen Kopf wissend neigt. Gemach, gemach. Lässt sich ein Motorschrauber von diesen kleinen Problem aus dem Konzept bringen? In Problemen sind wir zuhause. Problem machen uns stark. Wir lachen Problemen ins Gesicht. Ha!

 

Ich raste zum Baumarkt (es war kurz vor Ladenschluss.) Die Verkäuferin grüsste mich, ich rauschte in die Eisenabteilung und griff mir einige Stahlwinkel. Wahllos.

 

PowerDie schraubte, bohrte und nietete ich an meinen „soliden Werktisch.“ Kein Eck, kein Winkel, keine Kante war vor mir und meinen Stahlwinkel sicher. Der Aku Schrauber quietschte, aber kein Erbarmen.Sicherer

Des Nachtens war ich endlich fertig und…. was soll ich sagen, das Ding steht wie die Eiger Nordwand. Ist zwar zu den 50 Kilo locker noch ein oder zwei an Beschlägen hinzugekommen und zum auseinander nehmen braucht man eine Flex, aber sie steht!!

Na das war ein Tag.

 

Was haben wir gelernt…

 

1. Das wir nix lernen, wenn es um das Scheiss China Zeugs geht.

2. Das alles im Universum zur mehr Unordnung strebt, und warum soll das ausgerechnet in unserer Werkstatt anders sein.
2. Das nix so mistig ist, dass es nicht ein Motorschrauber wieder mit ein Paar Schrauben ins Lot bringen könnte.

     

     

    Und der letzte Satz ist doch wirklich einmal beruhigend…

     

    Gute Nacht.

     

    Oswald